Vier Protagonisten*innen aus unterschiedlichen Bundesländern erzählen von ihrer Erfahrungen als Schwarze Jugendliche in Deutschland in den 1990er Jahren und nehmen Bezug auf die Gegenwart. Es geht um Lebensrealitäten Schwarzer Menschen, Rollenbilder, Vorbilder und Erwartungen an BPOC. Wie wurden sie gesehen? Wer wollten sie sein? Was waren die Erwartungen der Gesellschaft? Welche Strategien haben sie für sich gefunden um damit umzugehen? Welchen Einfuss haben ihre Erfahrungen auf ihr Leben genommen? Der Film nimmt Bezug auf die Themen Identität und Rassismus und veranschaulicht die Verbindung von struktureller und individueller Ebene.

Die Filmemacherin:
Tatiana Calasans ist in Brasilien (Salvador) geboren und kam im Alter von sieben Jahren nach Hamburg, wo sie heute arbeitet und lebt. Sie hat einen Diplomabschluss in Design an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg und einen Bachelor im Bereich Film an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Bei Tatiana Calasans ist das Biographische der Motor ihrer künstlerischen und theoretischen Beschäftigungen mit eben dem Thema dieses Films: Rassismus und Lebensrealitäten von Schwarzen Menschen in Deutschland. Neben ihrer Arbeit als Filmemacherin, ist sie Mitorganisatorin und Koordinatorin der Black-History-Month-Hamburg Gruppe.

Der Dokumentarfilm „Wer wir sein wollten“ wurde von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und der Amadeu Antonio Stiftung gefördert.

WER WIR SEIN WOLLTEN
Dokumentarfilm 2019, Länge 65min.
von Tatiana Calasans
Ab 30.09.20 bundesweit in ausgewählten Kinos

Filmvorführungen:
30. September 2020 Erfurt / Cinestar
1. Oktober 2020 Hamburg / Studio Kino
11. Oktober 2020 Hamburg / Koralle
13. Oktober 2020 Münster / Cinema
14. Oktober 2020 Hannover / Kino am Raschplatz
15. Oktober 2020 Lüneburg / Scala
20. Oktober 2020 Weimar / MonAmi
21. Oktober 2020 Gotha / Cineplex&Capitol
22. Oktober 2020 Jena / Cinestar
25. Oktober 2020 Hamburg / Fluctoplasma Festival
27. Oktober 2020 Berlin / Kulturbrauerei
5. November 2020 Weimar / Cinestar

Credits: Ben Pätzold

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